TVöD Pflege: Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in der Pflege
Veröffentlicht am 04.08.2026

Im TVöD Pflege ist der Verdienst für Angestellte im öffentlichen Dienst festgelegt. Quelle: Pflegia
Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst in der Pflege (kurz: TVöD Pflege) gilt für professionell Pflegende in öffentlichen Einrichtungen von Bund und Kommunen. Konkret betrifft der TVöD Pflege alle Pflegefachkräfte, die in einem Krankenhaus, in einer Psychiatrie oder in der Altenpflege beschäftigt sind. Vorausgesetzt, die jeweilige Einrichtung befindet sich in öffentlicher Hand. Der TVöD Pflege regelt neben Gehalt und Sonderzahlungen in der Pflege auch Themen wie Überstunden, Bereitschaftsdienste, Urlaub sowie Arbeitszeiterfassung.
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Das Wichtigste in Kürze
- 💶 Neue Entgelttabelle: Seit dem 1. Mai 2026 gelten im TVöD-P um 2,8 Prozent erhöhte Tabellenentgelte.
- 🩺 Eigene Pflege-Tabelle: Pflegebeschäftigte werden abhängig von ihrer Tätigkeit in die Entgeltgruppen P5 bis P16 eingruppiert.
- 📈 Gehalt steigt mit der Stufe: Innerhalb einer Entgeltgruppe entwickelt sich das Tabellenentgelt über mehrere Erfahrungsstufen.
- ➕ Zusätzliche Leistungen: Je nach Tätigkeit können unter anderem Pflege-, Schicht- oder Wechselschichtzulagen sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge hinzukommen.
- 🌴 Urlaub: Bei einer Fünf-Tage-Woche besteht grundsätzlich Anspruch auf 30 Urlaubstage pro Kalenderjahr.
- 🎓 Auszubildende erhalten eine eigene Vergütung: Für Auszubildende in Pflegeberufen gelten die Regelungen des TVAöD – Besonderer Teil Pflege.

Anna Liebig
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Was ist der TVöD-P?
Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Pflege (TVöD-P) regelt die Arbeitsbedingungen und die Vergütung von Beschäftigten im öffentlichen Pflegedienst. Dazu gehören insbesondere Beschäftigte in kommunalen Krankenhäusern sowie in kommunalen Pflege- und Betreuungseinrichtungen, sofern der TVöD auf das jeweilige Arbeitsverhältnis Anwendung findet.
Für Beschäftigte in der Pflege gilt eine eigene Entgelttabelle mit den Entgeltgruppen P5 bis P16. Die Eingruppierung richtet sich nach den tatsächlich übertragenen Tätigkeiten und den tariflichen Eingruppierungsmerkmalen. Neben dem Tabellenentgelt regelt der TVöD unter anderem Stufenaufstiege, Arbeitszeiten, Urlaub, Zulagen, Zuschläge und Kündigungsfristen.
Seit dem 1. Mai 2026 gelten neue Tabellenentgelte. Die derzeitige TVöD-P-Tabelle ist bis zum 31. März 2027 gültig.
TVöD-Pflege: Für wen gilt der Tarifvertrag?
Der TVöD-P ist die Pflege-Entgelttabelle innerhalb des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst. Er gilt nicht automatisch für jede Pflegekraft in Deutschland. Entscheidend ist, ob der Arbeitgeber tarifgebunden ist oder der Arbeitsvertrag auf den TVöD verweist.
Typische Arbeitgeber im kommunalen Bereich sind:
- kommunale Krankenhäuser,
- kommunale Pflege- und Betreuungseinrichtungen,
- psychiatrische oder geriatrische Einrichtungen in öffentlicher Trägerschaft,
- weitere kommunale Einrichtungen des Gesundheitswesens.
Für Einrichtungen der Bundesländer kann stattdessen der Tarifvertrag der Länder gelten. Kirchliche oder private Arbeitgeber nutzen häufig eigene Vergütungssysteme.
Entgelttabelle TVöD Pflege 2026: Gehalt professionell Pflegender in öffentlichen Einrichtungen
Wer in öffentlichen Einrichtungen im Bereich Pflege arbeitet, wird nach einer speziellen Tariftabelle bezahlt, die sogenannte P-Tabelle. Die P-Tabelle ist Teil des TVöD für den Dienstleistungsbereich Pflege- und Betreuungseinrichtungen (TVöD-B). Basis der laufenden Verhandlungen ist für das Pflegefachpersonal öffentlicher Einrichtungen die untenstehende Entgelttabelle. Sie gilt vom 1. Mai 2026 bis zum 31. März 2027:
| Entgeltgruppe | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Stufe 4 | Stufe 5 | Stufe 6 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| P16 | – | 5.240,04 € | 5.415,90 € | 5.983,76 € | 6.645,71 € | 6.937,70 € |
| P15 | – | 5.132,29 € | 5.293,23 € | 5.695,60 € | 6.177,16 € | 6.361,06 € |
| P14 | – | 5.013,53 € | 5.170,59 € | 5.563,22 € | 6.096,68 € | 6.194,02 € |
| P13 | – | 4.894,78 € | 5.047,94 € | 5.430,82 € | 5.707,28 € | 5.778,68 € |
| P12 | – | 4.657,22 € | 4.802,61 € | 5.166,04 € | 5.389,29 € | 5.493,13 € |
| P11 | – | 4.419,71 € | 4.557,30 € | 4.901,27 € | 5.129,69 € | 5.233,54 € |
| P10 | – | 4.184,40 € | 4.312,38 € | 4.675,42 € | 4.850,63 € | 4.960,96 € |
| P9 | – | 3.992,39 € | 4.184,40 € | 4.312,38 € | 4.558,59 € | 4.662,42 € |
| P8 | – | 3.701,21 € | 3.862,80 € | 4.075,58 € | 4.247,92 € | 4.488,98 € |
| P7 | – | 3.510,30 € | 3.701,21 € | 3.998,33 € | 4.149,59 € | 4.305,40 € |
| P6 | 3.012,49 € | 3.187,41 € | 3.363,47 € | 3.737,95 € | 3.833,41 € | 4.013,41 € |
| P5 | 2.907,18 € | 3.146,33 € | 3.216,62 € | 3.334,09 € | 3.422,22 € | 3.629,25 € |
Quelle: Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst, P-Tabelle 2026
TVöD Entgelttabelle: Was bedeuten die Entgeltgruppen P5 bis P16?
Sicherlich ist Dir aufgefallen, dass es in der obenstehenden Entgelttabelle auf horizontaler Achse sechs verschiedene Stufen gibt. Was hat es damit auf sich? Die Entgeltgruppe richtet sich nicht allein nach der Berufsbezeichnung oder dem Abschluss. Entscheidend ist, welche Aufgaben dem oder der Beschäftigten tatsächlich übertragen wurden.
Bei Einstellung werden die Beschäftigten zunächst der ersten Stufe zugeordnet, wenn keine einschlägige Berufserfahrung vorliegt. Verfügt der*die Beschäftigte allerdings über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr, wird er*sie schon bei Einstellung der zweiten Stufe 2 zugeordnet. Verfügt die Person über eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens drei Jahren, wird sie bei Einstellung der dritten Stufe zugeteilt.
Die folgende Übersicht dient daher nur als vereinfachte Orientierung:
Entgeltgruppen im Bereich Pflege in öffentlichen Einrichtungen:
| Entgeltgruppe | Vereinfachte Orientierung |
|---|---|
| P5 | Beschäftigte mit unterstützenden Tätigkeiten in der Pflege |
| P6 | Pflegehelfer:innen mit mindestens einjähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit |
| P7 | Pflegefachpersonen mit mindestens dreijähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit |
| P8 | Pflegefachpersonen mit zusätzlichen oder besonders schwierigen Aufgaben, beispielsweise bestimmte Praxisanleitungstätigkeiten |
| P9 | Pflegefachpersonen mit Fachweiterbildung und entsprechender spezialisierter Tätigkeit oder stellvertretender Leitungsfunktion |
| P10 | Beschäftigte mit Team- oder Gruppenleitungsaufgaben |
| P11 | Beschäftigte mit weitergehenden Leitungs- oder Vertretungsaufgaben |
| P12 | Stationsleitungen oder vergleichbare Leitungsfunktionen |
| P13 bis P16 | Leitungsfunktionen mit zunehmendem Umfang und steigender Verantwortung |
Wie funktionieren die Stufen im TVöD-P?
Die Entgeltgruppen legen fest, wie eine Tätigkeit tariflich bewertet wird. Die Stufen bilden dagegen die Entwicklung innerhalb dieser Entgeltgruppe ab.
Bei einer Neueinstellung kann die Zuordnung unter anderem von der anerkannten einschlägigen Berufserfahrung abhängen. Ohne einschlägige Berufserfahrung erfolgt grundsätzlich die Zuordnung zur vorgesehenen Eingangsstufe. Anerkannte Berufserfahrung kann eine Zuordnung zu einer höheren Stufe ermöglichen.
Die regulären Stufenlaufzeiten betragen grundsätzlich:
| Stufenaufstieg | Reguläre Laufzeit |
|---|---|
| Stufe 1 → Stufe 2 | 1 Jahr |
| Stufe 2 → Stufe 3 | 2 Jahre |
| Stufe 3 → Stufe 4 | 3 Jahre |
| Stufe 4 → Stufe 5 | 4 Jahre |
| Stufe 5 → Stufe 6 | 5 Jahre |
Für einzelne Pflege-Entgeltgruppen gelten Besonderheiten. So beginnen die Entgeltgruppen P7 bis P16 grundsätzlich nicht mit einem Tabellenwert in Stufe 1. Die konkrete Stufenzuordnung sollte daher immer anhand des Tarifvertrags und der individuellen Berufserfahrung geprüft werden.
Monatliches Ausbildungsentgelt für Pflege-Auszubildende des öffentlichen Dienstes
Auszubildende in Pflegeberufen erhalten eine eigene tarifliche Ausbildungsvergütung. Seit dem 1. Mai 2026 gelten für Auszubildende nach dem TVAöD – Besonderer Teil Pflege folgende monatliche Beträge:
| Ausbildungsjahr | Monatliche Ausbildungsvergütung |
|---|---|
| 1. Ausbildungsjahr | 1.490,69 € |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.552,07 € |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.653,38 € |
Quelle: TVAöD - Pflege Entgelttabellen und Zulagen
Welche Tabelle genau gilt, hängt vom Ausbildungsverhältnis und dessen tariflicher Zuordnung ab. Die ältere Ausbildungsentgelttabelle mit Stand März 2024 sollte aus dem bisherigen Artikel entfernt werden.
Welche Zulagen und Zuschläge gibt es im TVöD-P?
Zusätzlich zum Tabellenentgelt können Pflegebeschäftigte abhängig von Tätigkeit, Dienstplan und Einsatzbereich weitere Zahlungen erhalten. Dazu zählen insbesondere:
- Pflegezulage,
- Wechselschichtzulage,
- Schichtzulage,
- Intensiv- oder Funktionszulagen,
- Nachtarbeitszuschläge,
- Sonntagszuschläge,
- Feiertagszuschläge,
- Jahressonderzahlung,
- gegebenenfalls leistungsorientierte Bezahlung.
Seit Juli 2025 beträgt die tarifliche Wechselschichtzulage im kommunalen Bereich 200 Euro monatlich. Die Jahressonderzahlung wurde für den VKA-Bereich ab 2026 angehoben: Für die Entgeltgruppen P5 bis P8 beträgt sie 90 Prozent, für P9 bis P16 85 Prozent des maßgeblichen Entgelts.
Welche Zahlungen im Einzelfall anfallen, hängt von der tatsächlich ausgeübten Tätigkeit und den jeweiligen tariflichen Voraussetzungen ab.
Wochenarbeitszeit und Urlaub nach TVöD Pflege
Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt laut TVöD Pflege, ausschließlich der Pausen, im Schnitt 39 Stunden pro Woche. Diese Arbeitszeit kann auf fünf Tage verteilt werden. Sollte es aus betrieblichen bzw. dienstlichen Gründen notwendig sein, kann die genannte Arbeitszeit auch auf sechs Tage verteilt werden.
Verteilt sich die wöchentliche Arbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche, beträgt Dein Urlaubsanspruch in jedem Kalenderjahr 30 Arbeitstage. Wenn Du in ständiger Wechselschicht arbeitest oder ständig Schichtarbeit leistet, steht Dir zudem Zusatzurlaub zu. Und zwar: Bei Wechselschichtarbeit für je zwei zusammenhängende Monate und bei Schichtarbeit für je vier zusammenhängende Monate ein Arbeitstag Zusatzurlaub. Außerdem erhalten Beschäftigte Zusatzurlaub für geleistete Nachtarbeitsstunden.
Hier eine entsprechende Übersicht:
- 150 Nachtarbeitsstunden = Anspruch auf einen Tag Zusatzurlaub
- 300 Nachtarbeitsstunden = Anspruch auf zwei Tage Zusatzurlaub
- 450 Nachtarbeitsstunden = Anspruch auf drei Tage Zusatzurlaub
- 600 Nachtarbeitsstunden = Anspruch auf vier Tage Zusatzurlaub
Kündigungsfrist im TVöD Pflege
Neben Gehalt, Zulagen und Arbeitszeit regelt der TVöD Pflege auch die Kündigungsfristen für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Die Kündigungsfrist richtet sich nach der Beschäftigungsdauer und den tariflichen Bestimmungen. Während der Probezeit gelten regelmäßig kürzere Fristen. Nach längerer Beschäftigung können sich die Kündigungsfristen verlängern.
Fazit: Der TVöD-P schafft transparente Gehaltsstrukturen
Der TVöD-P bietet Pflegebeschäftigten transparente Tabellenentgelte, geregelte Stufenaufstiege und zusätzliche tarifliche Leistungen. Seit dem 1. Mai 2026 gelten höhere Tabellenwerte, die bis zum 31. März 2027 gültig sind. Wie hoch das tatsächliche Einkommen ausfällt, hängt nicht nur von Entgeltgruppe und Stufe ab. Auch Pflege-, Schicht- und Funktionszulagen sowie Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit können das monatliche Einkommen erhöhen. Für die Eingruppierung ist entscheidend, welche Tätigkeiten tatsächlich übertragen wurden. Berufsbezeichnung, Abschluss und Berufserfahrung allein bestimmen die Entgeltgruppe nicht.
Häufige Fragen zum TVöD Pflege
Was ist der TVöD Pflege?
Der TVöD-P ist die Pflege-Entgelttabelle innerhalb des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst. Er regelt die Vergütung von Pflegebeschäftigten, auf deren Arbeitsverhältnis der TVöD im kommunalen Bereich Anwendung findet.
Wie hoch ist das Gehalt im TVöD-P 2026?
Je nach Entgeltgruppe und Erfahrungsstufe liegt das monatliche Tabellenentgelt seit dem 1. Mai 2026 zwischen 3.488,62 Euro in P5, Stufe 1, und 8.325,24 Euro in P16, Stufe 6. Zulagen, Zuschläge und die Jahressonderzahlung können zusätzlich hinzukommen
Ab wann gelten die erzielten Verhandlungsergebnisse?
Zur Beantwortung dieser Frage muss zunächst zwischen diesen beiden Personengruppen unterschieden werden:
1) Tarifbeschäftigte, die bei den Gewerkschaften organisiert sind und
2) Tarifbeschäftigte, die nicht bei den Gewerkschaften organisiert sind.
Für jene Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen, die in den vertragsschließenden Gewerkschaften organisiert sind, gelten die in den Verhandlungen erzielten Ergebnis-Tarife sofort. Rechtliche Grundlage dessen ist Paragraf 3, Absatz 1, im Tarifvertragsgesetz.
Für alle Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen, die nicht bei den Gewerkschaften organisiert sind, gelten die erzielten Ergebnisse nicht sofort. Aber: In den Arbeitsverträgen dieser Personengruppe ist die Anwendung der Tarifverträge des öffentlichen Dienstes standardmäßig verankert. Über diesen Bezug gelten die Verhandlungsergebnisse also auch für alle Tarifbeschäftigten, die nicht bei den Gewerkschaften organisiert sind.
Wie wird die Entgeltgruppe festgelegt?
Die Eingruppierung richtet sich nach den tatsächlich übertragenen Tätigkeiten und den tariflichen Eingruppierungsmerkmalen. Die Berufsbezeichnung allein ist nicht entscheidend.
Welche Jahressonderzahlen erhalten Pflegekräfte 2026?
Im kommunalen Bereich beträgt die Jahressonderzahlung ab 2026 für P5 bis P8 grundsätzlich 90 Prozent und für P9 bis P16 grundsätzlich 85 Prozent des maßgeblichen Entgelts.
Was passiert, wenn Tarifverhandlungen scheitern?
Der Streik ist das zentrale Instrument der Gewerkschaften, um der Macht der Arbeitgebenden entgegenzutreten. Kommt es im Rahmen der Tarifverhandlungen nicht zu einer Einigung und werden die Forderungen der Arbeitnehmenden ignoriert, muss theoretisch mit einem Streik gedroht und letztlich auch tatsächlich gestreikt werden.
Scheitern die Verhandlungen, gibt es letztlich zwei Optionen: Entweder einigen sich die Parteien auf ein Schlichtungsverfahren, wählen eine*n Schlichter*in und akzeptieren den jeweiligen Vorschlag. Alternativ kann die Gewerkschaft ihre Mitglieder zum Streik aufrufen, um durch den kollektiven Arbeitsausfall ein akzeptables Tarifverhandlungsergebnis zu erzielen.
Darf in der Pflege gestreikt werden?
Ja, auch in der Pflege darf gestreikt werden. Wichtig ist, dass das Wohl der pflegebedürftigen Personen trotz Streik gesichert ist. Dies gelingt unter anderem über Not- bzw. über Wochenendbesetzungen.
Für wen gelten die Ergebnisse der Tarifverhandlungen 2025?
Die Ergebnisse der aktuellen Tarifverhandlungen 2025 finden Anwendung auf die ca. 132.000 Tarifbeschäftigten des Bundes und auch auf die über 2,6 Millionen Tarifbeschäftigten der kommunalen Arbeitgebenden, die unter dem Dach der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (kurz: VKA) organisiert sind.
Wie lange ist die Kündigungsfrist nach TVöD Pflege?
Die Kündigungsfrist im TVöD Pflege kann sechs Wochen zum Schluss eines Kalendervierteljahres betragen, sofern der Tarifvertrag oder der Arbeitsvertrag keine abweichende Regelung vorsieht. Mit zunehmender Beschäftigungsdauer können sich für Arbeitgeber verlängerte Kündigungsfristen ergeben. In der Probezeit gelten in der Regel kürzere Fristen.
Quellen
Bundesministerium des Innern (BMI); Tarifeinigung in den Tarifverhandlungen für Beschäftigte von Bund und Kommunen 2025; abgerufen am 05.08.2026 von https://www.bmi.bund.de/DE/themen/oeffentlicher-dienst/tvoed/tarifverhandlungen/tarifverhandlungen-2025-node.html
Bundesministerium des Innern (BMI); Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes – Besonderer Teil Pflege (TVAöD – Pflege); abgerufen am 05.08.2026 von https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/oeffentlicher-dienst/tarifvertraege/auszubildende_pflege.pdf
Öffentlicher Dienst Info; TVöD-P Entgelttabelle 2026–2027 (Pflegedienst); abgerufen am 05.08.2026 von https://oeffentlicher-dienst.info/c/t/rechner/tvoed/p?id=tvoed-p-2026
Infos Öffentlicher Dienst; TVöD-P – Entgelttabelle Pflege gültig ab 1. Mai 2026; abgerufen am 05.08.2026 von https://infos-oeffentlicher-dienst.de/tarif/vertraege/tvoed-p/2026-2027/p
Öffentlicher-Dienst.de; TVAöD – Besonderer Teil Pflege: Ausbildungsvergütung und Tarifregelungen; abgerufen am 05.08.2026 von https://www.oeffentlichen-dienst.de/auszubildende/92-tvaoed-besonderer-teil-pflege.html










