Pflege hält unsere Gesellschaft zusammen und doch wird sie oft übersehen. Tag für Tag kümmern sich Millionen von Menschen um andere: beruflich in der Pflege, aber auch unbezahlt zu Hause in Familien. Diese „Sorgearbeit“ ist unverzichtbar, bleibt jedoch häufig unsichtbar oder ungleich verteilt. Genau hier setzt der Equal Care Day an. Er macht auf eine Schieflage aufmerksam, die auch 2026 noch besteht und die die Pflege ganz besonders betrifft. Was ist der Equal Care Day? Der Equal Care Day ist
Die Wahl des Wohnortes hat spürbare Auswirkungen auf die medizinische und pflegerische Versorgung. In vielen Regionen Deutschlands fehlt es zunehmend an qualifizierten Pflegefachkräften – mit direkten Folgen für Einrichtungen, Patient:innen und Angehörige. Eine Pflegia-Analyse zeigt: Gerade die größten Städte sind beim tatsächlichen Bedarf an Pflegepersonal nicht automatisch am stärksten betroffen. Eine aktuelle Auswertung von uns zeigt deutliche regionale Unterschiede beim Bedarf an Pflegefach
Wie groß sind die Chancen, in deutschen Großstädten überhaupt einen Pflegeheimplatz zu finden und was kostet er Pflegebedürftige monatlich aus eigener Tasche? Diese Fragen beschäftigen immer mehr Familien. Denn während der demografische Wandel die Nachfrage nach stationärer Pflege weiter steigen lässt, verschärfen Fachkräftemangel und wirtschaftlicher Druck die Situation vieler Einrichtungen. Eine aktuelle Pflegia-Analyse zeigt, wie stark sich Angebot und Kosten von Pflegeplätzen in den 30 größt
Der demografische Wandel bezeichnet tiefgreifende Veränderungen der Bevölkerungsstruktur einer Gesellschaft. Diese betreffen vor allem das Alter, die Anzahl und die Zusammensetzung der Bevölkerung. In Deutschland – wie auch in vielen anderen Industrienationen – ist der demografische Wandel ein zentrales gesellschaftliches Thema, da er langfristige Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt, soziale Sicherungssysteme, Pflege und Gesundheitsversorgung hat. Um aktuelle politische und gesellschaftlic
Während die Diskussion um Teilzeit und Arbeitsanreize derzeit Politik, Medien und Öffentlichkeit beschäftigt, zeigt eine neue Pflegia-Analyse, wie ausgeprägt der Wunsch nach kürzeren Arbeitszeiten in der Pflege tatsächlich ist. 41,5 Prozent aller Befragten möchten weniger als 30 Stunden pro Woche arbeiten. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend bei Frauen (43,9 %) im Vergleich zu Männern (39 %) sowie in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen und über 55-Jährigen mit jeweils 43,5 Prozent. „Die
Pflege funktioniert nur mit Menschen und viele von ihnen kommen längst nicht mehr aus Deutschland. Internationale Fachkräfte schließen Lücken, halten Stationen am Laufen und sichern Versorgung im Alltag. Doch aktuelle politische Debatten über verschärfte Abschiebungen setzen genau diese tragende Säule unter Druck. Eine aktuelle Pflegia-Analyse zeigt, dass viele Pflegekräfte aus Syrien oder Afghanistan stammen und somit dem deutschen Pflegemarkt verloren gehen könnten. Syrien, Ukraine, Türkei u
In der Pflege gibt es Anpassungen: Zum 1. Januar 2026 traten mehrere Änderungen in Kraft, die Pflegebedürftige, Angehörige und professionell Pflegende betreffen. Manche Regelungen sind längst überfällig, andere werfen neue Fragen auf – vor allem zur Finanzierung, zur praktischen Umsetzung und zu den tatsächlichen Entlastungen im Alltag. Wer pflegt oder gepflegt wird, weiß: Gesetzesänderungen klingen auf dem Papier oft besser, als sie sich später anfühlen. Genau deshalb lohnt ein genauer Blick. W
Tagelang kein Strom – mitten in einer Millionenstadt. In Berlin bedeutete der Ausfall nicht nur Dunkelheit und ausgefallenes Internet, sondern massive Einschränkungen im Alltag. Heizungen fielen aus, Ampeln funktionierten nicht mehr, die Technik versagte. Für viele Menschen war das mehr als lästig – es war beängstigend. Besonders deutlich wurde dabei, wie abhängig unser Gesundheitssystem von funktionierender Infrastruktur ist. Was passiert, wenn in Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern oder bei p
Pflegekräfte in Deutschland priorisieren Jobsicherheit deutlich stärker als das Gehalt. Eine aktuelle Pflegia-Analyse von über 101.000 Kandidat:innen zeigt: Ein unbefristeter Arbeitsvertrag ist für 20,9 Prozent das wichtigste Kriterium bei der Arbeitgeberwahl – weit vor einem guten Personalschlüssel (13,2 %), familienfreundlichen Arbeitszeitmodellen (13 %) und Zeit für die Pflege (11,4 %). Eine attraktive Bezahlung landet mit nur 7,5 Prozent auf Platz 7. „Das überrascht viele Arbeitgeber", erkl
In Deutschland fehlen dringend Pflegekräfte: In Krankenhäusern, Pflegeheimen und bei der häuslichen Pflege können viele Stellen nicht besetzt werden. Gleichzeitig steigt die Zahl der Menschen, die Pflege brauchen. Dieses unausgewogene Verhältnis hat spürbare Folgen für Patient:innen, ihre Angehörigen und auch für die Wirtschaft – wir decken für dich Ursachen, den Ist-Zustand und mögliche Lösungen auf. Pflegenotstand: Wie konnte es so weit kommen? Der Pflegenotstand in Deutschland ist kein Pro