Hebamme Gehalt: Wie viel verdient man als Hebamme?

Veröffentlicht am 08.04.2025

Hebamme berechnet mit Taschenrechner ihr Studiumsgehalt
Ausbildungsgehaltkein Gehalt
Einstiegsgehalt2.184 Euro
Durchschnittsgehalt2.551 Euro

Der Beruf der Hebamme ist wunderschön und anspruchsvoll zugleich. Hebammen begleiten Menschen in einer der aufregendsten Phasen ihres Lebens – rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett. Doch wie viel verdienst du eigentlich in diesem verantwortungsvollen Beruf?

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Schon während des dualen Hebammenstudiums erhältst du eine Vergütung – im ersten Jahr sind das rund 1.200 bis 1.400 Euro brutto im Monat, im dritten Jahr bereits 1.400 bis 1.600 Euro. Nach dem Abschluss steigst du als angestellte Hebamme mit einem Einstiegsgehalt von etwa 3.500 Euro brutto im öffentlichen Dienst ein. Mit zunehmender Berufserfahrung wächst dein Einkommen weiter – viele Hebammen verdienen im Schnitt zwischen 3.900 und 4.300 Euro brutto pro Monat, in Spitzenpositionen sogar bis zu 4.800 Euro.

Der Beruf der Hebamme ist damit nicht nur erfüllend und verantwortungsvoll, sondern auch finanziell attraktiv. Neben der Tätigkeit in öffentlichen Kliniken gibt es auch Alternativen wie private Kliniken oder die freiberufliche Arbeit, bei der du dein Einkommen flexibler gestalten kannst. Doch wie genau entwickeln sich Gehalt und Verdienstmöglichkeiten im Laufe deiner Karriere – und welche Unterschiede gibt es zwischen angestellter und freiberuflicher Tätigkeit?

Gehalt als Hebamme im Studium - Vergütung während des dualen Studiums

Ist das Hebammenstudium vergütet?

Das Hebammenstudium ist vergütet, denn dabei handelt es sich um ein duales Studium. Das heißt, du lernst nicht nur an der Hochschule die Theorie, sondern arbeitest auch praktisch zum Beispiel in Kliniken oder Geburtshäusern. Genau für diese praktischen Einsätze bekommst du Geld.

Anna Liebig

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Aber wer zahlt dir das Gehalt? Die Kliniken oder Einrichtungen, in denen du deine Praxiseinsätze absolvierst, zahlen dir das Gehalt. Es ist also nicht die Hochschule, bei der du eingeschrieben bist, sondern die Klinik, mit der du einen sogenannten Praxisvertrag abschließt.

Wie viel verdient man im Hebammenstudium brutto?

Der Verdienst im dualen Studium hängt davon ab, ob die Klinik oder das Krankenhaus, in dem du arbeitest, an einen Tarifvertrag gebunden ist. In den meisten Fällen ist das der Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD).

Was bedeutet das? Tarifverträge legen fest, wie viel Gehalt du mindestens bekommst. Sie gelten aber nur für Einrichtungen, die sich an diesen Vertrag halten – vor allem öffentliche Kliniken oder Einrichtungen, die mit dem öffentlichen Dienst verbunden sind. Bei privaten Kliniken kann das Gehalt anders aussehen.

Wie findest du heraus, ob du nach Tarifvertrag bezahlt wirst?

  • Frag bei der Klinik nach, bevor du den Praxisvertrag unterschreibst.
  • Oft findest du Infos auf den Websites der Krankenhäuser unter dem Bereich „Ausbildung“ oder „Praktikum“.

Schau dir an, ob dort etwas von „TVöD“ oder einem anderen Tarifvertrag steht.

Falls deine Praxisstelle an einen Tarifvertrag gebunden ist, kannst du als Hebamme mit diesen ungefähren Brutto-Gehältern rechnen:

Studienjahr Brutto-Gehalt / Monat
1. Studienjahr ca. 1.200 – 1.400 Euro
2. Studienjahr ca. 1.300 – 1.500 Euro
3. Studienjahr ca. 1.400 – 1.600 Euro

Wie viel verdient man im Hebammenstudium netto?

Das Nettogehalt ist der Betrag, den du am Ende wirklich auf deinem Konto hast. Denn von deinem Bruttogehalt werden noch Steuern und Sozialabgaben (z. B. Krankenversicherung, Rentenversicherung) abgezogen.

Wichtig zu wissen:

  • Da du im Studium nicht so viel verdienst, bleibt dein Nettogehalt ziemlich nah am Brutto-Gehalt.
  • Die genaue Summe hängt davon ab, ob du Kirchensteuer zahlst und ob du gesetzlich oder privat krankenversichert bist.
Studienjahr Brutto-Gehalt / Monat Netto-Gehalt / Monat
1. Studienjahr ca. 1.200 – 1.400 Euro ca. 960 – 1.120 Euro
2. Studienjahr ca. 1.300 – 1.500 Euro ca. 1.040 – 1.200 Euro
3. Studienjahr ca. 1.400 – 1.600 Euro ca. 1.120 – 1.280 Euro

Gibt es finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten während dem Studium als Hebamme?

Ja, wenn du merkst, dass die Vergütung während des Studiums nicht ausreicht, gibt es ein paar Möglichkeiten, die dir finanziell weiterhelfen können. Lass uns das mal im Detail anschauen:

1. Stipendien

Stipendien sind Gelder, die du nicht zurückzahlen musst – das ist also richtig gutes Geld! Viele Stipendien werden an engagierte und talentierte Schüler:innen und Studierende vergeben.

Voraussetzungen:

  • Es gibt verschiedene Stipendien mit unterschiedlichen Anforderungen. Einige achten besonders auf gute Noten, andere legen mehr Wert auf soziales Engagement (z. B. ehrenamtliche Arbeit).
  • Viele Stipendienprogramme sind nicht nur für Überflieger:innen gedacht, sondern sollen auch soziale Benachteiligungen ausgleichen.

Wie bewirbst du dich?

  • Recherchiere online nach „Stipendium Hebammenstudium“.
  • In der Regel füllst du ein Bewerbungsformular aus, schreibst ein Motivationsschreiben und legst Zeugnisse oder andere Nachweise bei.

Wie viel Geld bekommst du?

  • Das ist ganz unterschiedlich. Manche Stipendien zahlen monatlich 200 bis 300 Euro zusätzlich, andere fördern dich sogar mit mehreren hundert Euro im Monat.
  • Es gibt auch einmalige Zuschüsse für besondere Projekte oder Weiterbildungen.

2. Bildungskredite

Falls du während deines Studiums kurzfristig Geld brauchst, kannst du auch einen Bildungskredit beantragen. Das Besondere: Du musst ihn erst nach dem Studium zurückzahlen – und das meist zu sehr günstigen Konditionen.

Voraussetzungen:

  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.
  • Der Bildungskredit ist meistens auf bestimmte Studienphasen beschränkt, z. B. am Ende des Studiums oder wenn du zusätzliche finanzielle Belastungen hast.

Wie beantragst du einen Bildungskredit?

Wie viel Geld bekommst du?

  • Du kannst bis zu 7.200 Euro erhalten, die in monatlichen Raten von 100 bis 300 Euro ausgezahlt werden.
  • Der Kredit ist flexibel und muss erst nach dem Studium in kleinen Raten zurückgezahlt werden.

Beruf als Hebamme - Gehalt nach dem Studium

Nachdem du dein duales Studium zur Hebamme erfolgreich abgeschlossen hast, kannst du endlich als Hebamme arbeiten. Doch wie viel wirst du tatsächlich verdienen? Das hängt davon ab, wo und wie du angestellt bist.

Wie viel verdient eine angestellte Hebamme brutto?

Wenn du als Hebamme angestellt arbeitest, kannst du entweder in öffentlichen Kliniken, privaten Kliniken, Geburtshäusern oder anderen Gesundheitseinrichtungen tätig sein. Je nach Arbeitgeber gibt es deutliche Gehaltsunterschiede!

Gehalt bei öffentlichen/staatlichen Einrichtungen

Viele Kliniken sind an den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) gebunden. Das heißt, dein Gehalt ist festgelegt und erhöht sich mit der Berufserfahrung.

Entgeltgruppe (TVöD) Berufserfahrung Brutto-Gehalt / Monat
EG 7 Berufseinstieg ca. 3.500 €
EG 8 Einige Jahre Berufserfahrung ca. 3.900 – 4.300 €
EG 9 Viel Berufserfahrung ca. 4.300 – 4.800 €

Brutto-Gehalt nach TVöD:

  • Berufseinstieg (Entgeltgruppe 7): Ca. 3.500 Euro brutto pro Monat.
  • Nach einigen Jahren Berufserfahrung (Entgeltgruppe 8): Ca. 3.900 bis 4.300 Euro brutto pro Monat.
  • Mit viel Berufserfahrung (Entgeltgruppe 9): Ca. 4.300 bis 4.800 Euro brutto pro Monat.

Was bedeutet das?

  • Der TVöD legt klar fest, wie viel du mindestens verdienen musst.
  • Dein Gehalt steigt alle paar Jahre automatisch an (Stufenaufstieg).
  • Viele öffentliche Kliniken zahlen nach TVöD, aber nicht alle.

Gehalt bei privaten Kliniken und Geburtshäusern

Hier wird dein Gehalt frei verhandelt, da private Einrichtungen nicht an den TVöD gebunden sind.

Brutto-Gehalt:

  • Berufseinstieg: Ca. 2.800 bis 3.500 Euro brutto pro Monat.
  • Mit Berufserfahrung: Ca. 3.600 bis 4.000 Euro brutto pro Monat.
  • Besonders gut bezahlte private Kliniken bieten sogar bis zu 4.500 Euro brutto pro Monat.

Wovon hängt das Gehalt als Hebamme an privaten Kliniken und Geburtshäusern ab?

  • Größe und Standort der Klinik (große Privatkliniken in Großstädten zahlen oft mehr).
  • Deine eigene Verhandlungskraft – hier kannst du manchmal mehr herausholen, wenn du selbstbewusst auftrittst.
  • Manche private Kliniken orientieren sich trotzdem am TVöD, auch wenn sie nicht daran gebunden sind. Falls das der Fall ist, kannst du das meist in der Stellenausschreibung lesen - oder du fragst einfach bei der Klinik selbst nach.

Wie viel verdient eine angestellte Hebamme netto?

Das Nettogehalt ist das Geld, das nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt.

Beispielrechnung für Berufseinsteiger:innen:

Berufserfahrung Brutto-Gehalt / Monat Netto-Gehalt / Monat
1 – 2 Jahre ca. 2.500 Euro ca. 1.700 Euro
3 – 5 Jahre ca. 3.000 Euro ca. 2.000 – 2.200 Euro
6 – 10 Jahre ca. 3.500 Euro ca. 2.300 – 2.500 Euro
über 10 Jahre ca. 4.000 Euro ca. 2.600 – 2.800 Euro

Warum sind die Abzüge so hoch?

  • Steuern: Je höher dein Einkommen, desto höher die Steuerlast.
  • Sozialabgaben: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Pflegeversicherung und Arbeitslosenversicherung.

Verdienst als freiberufliche Hebamme

Falls du dich dazu entscheidest, freiberuflich zu arbeiten, bist du nicht an ein festes Gehalt gebunden. Stattdessen erhältst du Vergütungen für einzelne durchgeführte Arbeiten und entscheidest selbst, wie viel du arbeiten - und eben auch verdienen - möchtest. Du rechnest deine Leistungen direkt mit den Krankenkassen oder den Eltern ab.

  • Geburtsbegleitung (Klinikgeburt oder Hausgeburt): Ca. 700 bis 1.200 Euro pro Geburt.
  • Vorsorgeuntersuchungen und Nachsorge: Pro Hausbesuch ca. 30 bis 50 Euro.
  • Kurse (z. B. Geburtsvorbereitung oder Rückbildung): Ca. 200 bis 300 Euro pro Kurs.
Gut zu wissen:
Hebammen bieten Kurse wie Geburtsvorbereitung, Rückbildungsgymnastik und Babypflegekurse an. Diese Kurse werden meist in Hebammenpraxen, Kliniken, Geburtshäusern oder auch online angeboten. Teilnehmen können werdende Eltern oder frisch gebackene Eltern. Die Kurse werden oft als Gruppenkurse oder Einzelkurse abgehalten, entweder vor Ort oder per Videokonferenz.

Wovon hängt das Einkommen als freiberufliche Hebamme ab?

  • Anzahl der Aufträge: Je mehr Geburten und Hausbesuche du betreust, desto höher dein Einkommen.
  • Art der Leistungen: Kurse und Geburtsbegleitungen bringen oft mehr Geld ein als einzelne Nachsorgebesuche.
  • Krankenkassenvergütung: Manche Leistungen werden besser vergütet als andere:
    • Geburtsbegleitungen (z. B. Hausgeburten) werden meist höher vergütet als Nachsorgebesuche, weil sie zeitintensiver und anspruchsvoller sind.
    • Kurse zur Geburtsvorbereitung werden oft vollständig von den Krankenkassen übernommen, während Rückbildungskurse nur begrenzt finanziert werden (dies hängt jeweils von den Leistungen der Krankenkasse ab).
    • Wochenbettbetreuung und Nachsorge werden in der Regel gut vergütet, aber meist nur für einen begrenzten Zeitraum nach der Geburt (auch dies ist anders je nach Krankenkasse - viele Krankenkassen übernehmen aber in den ersten zehn Tagen nach der Geburt bis zu zwei Hausbesuche täglich).
Macht es einen Unterschied, ob die Schwangere gesetzlich oder privat versichert ist?
Ja, das macht einen großen Unterschied. Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf bestimmte Hebammenleistungen, die nach festgelegten Vergütungssätzen mit den Krankenkassen abgerechnet werden. Privatversicherte bezahlen häufig mehr, da Hebammen hier freie Preise vereinbaren können, was zu höheren Einnahmen für die Hebamme führen kann.

Netto-Verdienst als freiberufliche Hebamme:

  • Das, was dir am Ende bleibt, hängt stark von deinen Ausgaben und Abzügen ab.
  • Typische Kosten: Krankenversicherung, Altersvorsorge, Berufshaftpflichtversicherung.
  • Steuerlich musst du selbst dafür sorgen, dass du am Jahresende genug Geld für die Einkommensteuer zurückgelegt hast.
Tipp:
Eine gute Buchführung und Beratung durch eine Steuerberater:in sind extrem wichtig, wenn du freiberuflich arbeitest.

Beispielrechnung: Brutto- und Nettoeinkommen einer freiberuflichen Hebamme

Stell dir vor, du arbeitest freiberuflich und hast im Monat folgende Leistungen erbracht:

  • 4 Geburten (Hausgeburten oder Beleggeburten): 4 x 1.000 Euro = 4.000 Euro.
  • 30 Nachsorgebesuche: 30 x 40 Euro = 1.200 Euro.
  • 2 Geburtsvorbereitungskurse: 2 x 250 Euro = 500 Euro.

Bruttoeinnahmen: 5.700 Euro

Was bleibt davon übrig? (Nettoeinkommen)

Von deinen Einnahmen musst du noch einige Kosten abziehen:

  • Krankenversicherung: Ca. 400 bis 700 Euro pro Monat, je nach Versicherungsart.
  • Berufshaftpflichtversicherung: Kann zwischen 80 und 200 Euro pro Monat kosten (die Versicherung ist besonders teuer, wenn du Geburten begleitest).
  • Steuern: Einkommensteuer, die meist am Jahresende fällig wird. Je nach Einkommen ca. 20 bis 30 %.
  • Weitere Ausgaben: Mietkosten für Praxisräume, Fahrtkosten, Arbeitsmaterialien etc.

Nettoeinkommen (geschätzt): Ca. 3.200 bis 3.800 Euro pro Monat.

Gehaltsvergleich: Hebammen und andere Gesundheitsberufe

Im Vergleich zu vielen anderen Berufen im Gesundheits- und Pflegebereich schneiden Hebammen beim Gehalt gut ab. Während Hebammen im öffentlichen Dienst bereits zum Einstieg rund 3.500 Euro brutto pro Monat verdienen, liegt das Einstiegsgehalt von Pflegefachkräften meist bei ca. 2.800 bis 3.200 Euro brutto. Altenpfleger:innen starten oft noch niedriger, mit etwa 2.500 bis 2.800 Euro brutto, wobei die Gehälter stark vom Bundesland und dem jeweiligen Tarifvertrag abhängen.

Auch im weiteren Verlauf der Berufserfahrung bleibt das Einkommen von Hebammen in der Regel über dem Durchschnitt in der Pflege: Mit 3.900 bis 4.800 Euro brutto monatlich können erfahrene Hebammen im öffentlichen Dienst rechnen. Pflegefachkräfte erreichen in höheren Tarifgruppen meist 3.400 bis 4.200 Euro, Altenpfleger:innen oft etwas weniger.

Vergleicht man Hebammen mit anderen akademisierten Gesundheitsberufen wie Physiotherapeut:innen oder Ergotherapeut:innen, zeigt sich ebenfalls ein deutlicher Unterschied: Diese Berufe bewegen sich meist zwischen 2.500 und 3.500 Euro brutto im Monat – Hebammen verdienen hier im Durchschnitt spürbar mehr.

Insgesamt liegt der Verdienst von Hebammen also über dem vieler klassischer Pflege- und Therapieberufe, was die Akademisierung des Berufs und die hohe Verantwortung widerspiegelt.

Berufsgruppe Durchschnittsgehalt (brutto/Monat) Quelle
Hebamme (Median) ca. 3.869 € Entgeltatlas :contentReference[oaicite:1]{index=1}
Pflegefachkraft ca. 4.046 € Medi-Karriere :contentReference[oaicite:2]{index=2}
Physiotherapeut/-in ca. 2.941 € (Durchschnitt) StepStone :contentReference[oaicite:3]{index=3}
Ergotherapeut/-in ca. 3.279 € Medi-Karriere :contentReference[oaicite:4]{index=4}
Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA) ca. 2.899 € Medi-Karriere :contentReference[oaicite:5]{index=5}
Gesundheits- und Krankenpfleger/-in Median ca. 4.384 € Gehalt.de :contentReference[oaicite:6]{index=6}

Die wichtigsten Fragen zum Gehalt als Hebamme

Ist das Hebammenstudium vergütet?

Ja, das Hebammenstudium wird als duales Studium angeboten. Du erhältst eine Vergütung für deine praktischen Einsätze in Kliniken oder Geburtshäusern. Diese Vergütung wird in der Regel von der Einrichtung gezahlt, mit der du einen Praxisvertrag abschließt.

Wie viel verdient man im Hebammenstudium?

Je nach Studienjahr beträgt dein Brutto-Gehalt pro Monat:

  • 1. Jahr: Ca. 1.200 bis 1.400 Euro.
  • 2. Jahr: Ca. 1.300 bis 1.500 Euro.
  • 3. Jahr: Ca. 1.400 bis 1.600 Euro. Netto bleibt dir davon meist ca. 80 %, also z. B. etwa 1.000 bis 1.100 Euro im ersten Jahr.

Wie viel verdient eine angestellte Hebamme nach dem Studium?

Das Gehalt hängt davon ab, ob du in einer öffentlichen oder privaten Klinik arbeitest:

  • Öffentliche Kliniken (TVöD): Ca. 3.500 bis 4.800 Euro brutto pro Monat, je nach Berufserfahrung.
  • Private Kliniken: Ca. 2.800 bis 4.500 Euro brutto pro Monat, je nach Verhandlung und Klinikgröße.

Wie viel verdient eine freiberufliche Hebamme?

Als freiberufliche Hebamme rechnest du deine Leistungen direkt mit den Krankenkassen oder privat Versicherten ab.

  • Geburtsbegleitungen: Ca. 700 bis 1.200 Euro pro Geburt.
  • Nachsorgebesuche: Ca. 30 bis 50 Euro pro Hausbesuch.
  • Kurse: Ca. 200 bis 300 Euro pro Kurs.

Ein typisches Bruttoeinkommen liegt zwischen 5.000 und 6.000 Euro pro Monat. Netto bleiben dir davon ca. 3.200 bis 3.800 Euro, abhängig von deinen Versicherungen, Steuern und anderen Kosten.

Quellen:

  1. Bundesagentur für Arbeit. (o. D.). Entgeltatlas – Hebamme/Entbindungspfleger. Abgerufen am 7. April 2025, von https://web.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/beruf/8838
  2. Bundesministerium des Innern und für Heimat. (o. D.). Tarifvertrag für Auszubildende nach dem Berufsbildungsgesetz (TVAöD-BBiG). Abgerufen am 7. April 2025, von https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/themen/oeffentlicher-dienst/tarifvertraege/auszubildende_bbig.html
  3. KfW. (o. D.). Studieren und Qualifizieren – Förderangebote für Privatpersonen. Abgerufen am 7. April 2025, von https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Studieren-Qualifizieren/

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