Am 26. August ist Frauen-Gleichstellungstag – in den USA als „Women's Equality Day" bekannt, erinnert er an das Jahr 1920, als amerikanischen Frauen endlich das Wahlrecht zugesprochen wurde. Klingt erstmal weit weg von deinem Stationsalltag? Ist es aber nicht. Denn kaum eine Branche zeigt so deutlich, wo Gleichstellung heute steht und wo eben nicht, wie die Pflege.
Ein Harnwegsinfekt, der plötzlich zur Verwirrtheit führt. Eine Lungenentzündung, die sich ohne Fieber entwickelt. Wer alte Menschen pflegt, kennt diese Situationen und weiß, dass Infektionskrankheiten bei Senior:innen oft anders verlaufen als im Lehrbuch beschrieben. Dieser Artikel gibt dir verschiedene Listen an die Hand, etwa eine Liste zu tödlichen Infektionskrankheiten oder eine Liste zu chronischen Infektionskrankheiten. Erfahre auch mehr zu Symptomen und erhalte Pflegewissen für deinen Alltag.
Wie viel Arbeit ist zu viel? Für manche Menschen endet der Feierabend pünktlich, für andere beginnt dann erst der nächste Termin. Sie arbeiten am Wochenende, beantworten Mails im Urlaub oder fühlen sich unwohl, wenn sie einmal nichts zu tun haben. Der Tag der Workaholics schärft den Blick für etwas, was vielleicht auch dir nicht fremd ist: Arbeitssucht. Sie kann die Gesundheit belasten, Beziehungen beeinträchtigen und auf Dauer sogar die Leistungsfähigkeit senken. Lass uns zusammen herausfinden, wann Arbeitssucht anfängt und was Workaholics tun können.
Ein Rollator passt nicht ins Gepäcknetz, der Bahnsteig hat keinen Aufzug, das Hotelbad keine Haltegriffe – wer im Alter schlechter zu Fuß ist, kennt solche Hürden nur zu gut. Kein Wunder, dass viele ältere Menschen mit Mobilitätseinschränkungen den Urlaub am liebsten gleich zu Hause verbringen. Dabei hat sich gerade in den letzten Jahren einiges getan: Bahnhöfe werden barrierefrei umgebaut, Reiseveranstalter müssen genau angeben, für wen ihre Angebote geeignet sind, und Hotels rüsten ihre Zimmer zunehmend mit rollstuhlgerechten Bädern aus.
Jedes Jahr am 14. Juni ist Weltblutspendetag. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft weltweit dazu auf, freiwillig und unentgeltlich Blut zu spenden und dankt denen, die es bereits tun. Dabei spenden gerade mal rund 4 % der Erwachsenen überhaupt, obwohl jede einzelne Spende im Schnitt drei Menschen helfen kann. Wir beschäftigen uns heute damit, wie es um die Versorgung wirklich steht und was du selbst dazu beitragen kannst.
Das quälende Gefühl, das einem die Zeit wegrennt, das kennen mehr als 8000 Menschen in Deutschland. Sie sind auf ein Spendeorgan angewiesen, das erst noch gefunden werden muss. Zwischen Arztterminen, Krankenhausaufenthalten und dem Warten auf einen Anruf dreht sich der Alltag oft nur noch darum, irgendwie durchzuhalten und darauf zu hoffen, dass rechtzeitig ein passendes Organ zur Verfügung steht. Der Tag der Organspende erinnert an diese Menschen und daran, wie sehr eine Entscheidung zur Organspende im Ernstfall Leben beeinflusst.
Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Der Aktionstag wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) initiiert und findet seit 1987 jedes Jahr am 31. Mai statt. In Deutschland koordinieren das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) und die Deutsche Krebshilfe die Aktivitäten rund um den Tag. Wir geben dir Impulse, wie du dich als Pflegefachkraft einbringen kannst.
Kaum werden die Tage länger und draußen scheint mal wieder die Sonne, hängen viele Pflegekräfte komplett durch. Eigentlich müsste man doch mehr Energie haben, stattdessen fühlen sich Frühdienste plötzlich doppelt so anstrengend an. Tatsächlich ist Frühjahrsmüdigkeit kein Mythos, sondern ein bekanntes Phänomen, das jedes Jahr viele Menschen betrifft. Vor allem Schichtarbeit, Schlafprobleme und Stress können die Beschwerden noch verstärken. Warum das so ist und was im Alltag wirklich helfen kann, schauen wir uns jetzt genauer an.
Wenn am 1. Mai die Gewerkschaften auf die Straße gehen und Forderungen auf Transparenten schwenken, klingt das für viele Pflegekräfte wie eine Welt, die mit dem eigenen Alltag wenig zu tun hat. Dabei geht es bei kaum einer anderen Berufsgruppe so ums Eingemachte: harte körperliche Arbeit, Verantwortung für Menschenleben und jahrelang Löhne, die diesen Einsatz nicht abgebildet haben. Das hat sich glücklicherweise verändert. Zum Tag der Arbeit 2026 machen wir eine ehrliche Bestandsaufnahme: Was ist in der Pflege in den letzten Jahren wirklich besser geworden – und wo hakt es noch immer?
Angst gehört zum Menschsein dazu. Jeder kennt dieses Gefühl: Das Herz schlägt schneller, die Sinne sind geschärft und die Gedanken kreisen. In vielen Situationen ist Angst hilfreich – ohne sie würden wir Risiken oft unterschätzen. Auch im Pflegealltag ist Angst ein häufiger Begleiter, nur wird selten offen darüber gesprochen. Pflegekräfte und Pflegebedürftige können Angst erleben. Wir erklären dir, warum Angst in der Pflege überhaupt entsteht, wie sie sich äußert und vor allem: wie du im Alltag professionell damit umgehen kannst.