Demenz, Depression, Delir: Immer mehr Menschen höheren Alters benötigen nicht nur körperliche Pflege, sondern auch Personal mit psychiatrischer Kompetenz. Die Gerontopsychiatrie ist genau dafür da und sie eröffnet Dir als Pflegefachkraft ein anspruchsvolles, sinnstiftendes und stark nachgefragtes Berufsfeld. Aber wie sieht ein typischer Arbeitstag eigentlich aus? Welche Krankheitsbilder begegnen Dir? Und was kosten die Versorgung und Weiterbildung? Dieser Artikel soll Dir einen fundierten Überbl
Der Dienstplan ist für Pflegekräfte weit mehr als nur ein Stück Papier an der Pinnwand – er bestimmt, wann alle arbeiten, wann Zeit zum Schlafen ist, wann Zeit für Familie und Freund:innen bleibt. Gleichzeitig ist er eines der häufigsten Streitthemen zwischen Arbeitgebenden und Beschäftigten in Kliniken, Pflegeheimen und ambulanten Diensten. Doch was ist beim Thema „Dienstplan Pflege” rechtlich überhaupt erlaubt? Welche Grenzen setzt das Arbeitszeitgesetz? Und was können Pflegende tun, wenn der
In einer Progredienzangstgruppe kommen Menschen zusammen, die mit einer fortschreitenden Erkrankung wie Parkinson oder MS leben. Der gemeinsame Rahmen bietet einen geschützten Raum, in dem nicht die Heilung im Fokus steht, sondern der möglichst lange Erhalt von Selbstständigkeit, Lebensqualität und persönlicher Handlungsfähigkeit. Für den aktuellen Artikel konnten wir Dr. habil. Folkerts der Uniklinik Köln für ein Interview gewinnen. Sie hat Ihre Einblicke in die Arbeit mit Progredienzangstgrup
Reisen bedeutet Freiheit, neue Eindrücke und Lebensqualität – auch für Menschen mit Parkinson. Damit unterwegs alles möglichst reibungslos verläuft, gibt es jedoch einige wichtige Aspekte zu beachten: von der richtigen Planung über den Umgang mit Medikamenten bis hin zur Wahl der Transportmittel. Wertvolle persönliche Einblicke und praktische Tipps liefert unser Interview, in welchem ein pflegender Angehöriger seine Erfahrungen mit uns teilt. Reisen mit Parkinson – Checkliste Folgende Checkl
Während meines Aufenthalts in einer Berliner Klinik für einen ambulanten Eingriff hatte ich – bedingt durch eine unerwartete längere Operation vor meiner eigenen – Zeit, mich mit dem Pflegepersonal zu unterhalten. Ein Teil des Teams, Anästhesist und Anästhesiepfleger:innen, arbeiten nicht fest in dieser Klinik, sondern im sogenannten Springerdienst. Das heißt: Gemeinsam mit dem Anästhesisten sind Teile des Pflegepersonals in wechselnden Einsatzorten aktiv und arbeiten dort, wo sie gebraucht werd
Gerade im Pflegebereich sind körperliche und psychische Belastungen hoch. Nach längerer Erkrankung oder einem Unfall stellt sich daher häufig die Frage, wie der berufliche Wiedereinstieg gelingen kann. Die stufenweise Wiedereingliederung – oft als „Hamburger Modell“ bezeichnet – ermöglicht eine schrittweise Rückkehr in den Arbeitsalltag. Die tägliche Arbeitszeit wird dabei langsam gesteigert, bis die volle Belastbarkeit wieder erreicht ist. Was bedeutet stufenweise Wiedereingliederung? Ziel
Die Schweigepflicht im Bereich Medizin und Pflege schützt die informationelle Selbstbestimmung und die Privatsphäre pflegebedürftiger Menschen. Pflegende erfahren im Alltag nicht nur medizinische, sondern auch soziale, familiäre und intime Details, deren unbefugte Offenbarung rechtlich sanktioniert ist. Daher gilt in Deutschland ein straf-, sozial- und datenschutzrechtlich verankertes Schutzsystem, welches für professionell Pflege- und Gesundheitsdienstleistende gilt. Schweigepflicht: Welche
Wer Jobs in der Pflege in Betracht zieht, steht vor mehr als einer Ja-oder-Nein-Frage. Die eigentliche Herausforderung lautet: Wo genau passe ich hin? Krankenhaus, Pflegeheim, ambulanter Dienst, Kinderstation – jeder Ort verlangt andere Fähigkeiten. Die Arbeit mit Säuglingen unterscheidet sich grundlegend von der Begleitung hochbetagter Menschen. Wer den passenden Bereich finden will, muss verstehen, wie die Arbeit wirklich abläuft, welche Anforderungen sie stellt und welche Entscheidungsspielrä
Gesetzlich Versicherte haben einen Anspruch auf Hilfsmittel. Dies steht im § 33 SGB V. Die Krankenkassen erfüllen diesen Anspruch, indem sie Verträge mit Sanitätshäusern und mit anderen Hilfsmittelanbietern schließen. Diese Verträge müssen sich an den Qualitätsvorgaben des Hilfsmittelverzeichnisses orientieren. Dies regelt § 127 SGB V. Im Artikel lernst Du, was genau das Hilfsmittelverzeichnis ist, welche Produkte sich für eine Listung qualifizieren, wie Du die Kosten für Hilfsmittel erstatten l
Am 12. Dezember 2012 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen eine Resolution. Diese fordert alle Staaten dazu auf, den Ausbau einer allgemeinen Gesundheitsversorgung (Universal Health Coverage, UHC) zu beschleunigen. UHC kann auch mit einer universellen Krankenversicherung übersetzt werden. Das bedeutet, dass jede Person überall Zugang zu hochwertiger und bezahlbarer Gesundheitsversorgung erhalten sollte. Würdigung von Fortschritten in der Gesundheitsversorgung & Druck auf Ent